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Eishockey-Begriffe verständlich gemacht

Abwehr
Die Feiglinge auf dem Eis, die sich nicht trauen, den Gegner anzugreifen. Deshalb sind sie als Stürmer vollkommen untauglich. Es entsteht fälschlicher Weise der Eindruck, daß sie versuchen würden, ein gegnerisches Tor zu verhindern.

Abwehrzone
In der Theorie sieht es so aus, daß die Abwehr in diesem Spielfeldbereich versuchen sollte, Tore zu verhindern. Wie gesagt, in der Theorie.
In der Praxis sieht es so aus, daß sich der Sinn und Zweck dieses Spielfeldbereiches offenbar noch nicht bei allen Abwehrspielern herumgesprochen hat. In solchen Fällen demonstriert der Gegner gelegentlich recht drastisch, daß die Abwehrzone für ihn die Angriffszone ist.

Angriff
Die Halbstarken auf dem Eis, die sich nur trauen, die gegnerischen Feiglinge anzugreifen. Sie werden vom Trainer gezwungen, ihr bequemes Leben in der Abwehr aufzugeben. Es hat zwar den Anschein, daß sie versuchen würden, ein Tor zu erzielen, aber das ist eine Täuschung. Tore sind reine Glückssache.

Angriffszone
In der Theorie sieht es so aus, daß der Angriff in diesem Spielfeldbereich versuchen sollte, Tore zu schießen. Wie gesagt, in der Theorie.

Anpfiff
Darunter versteht man entweder das Signal zum Beginn eines Matches oder aber eine vom Trainer losgelassene Standpauke gegenüber seinem lustigen Haufen, der danach dann gar nicht mehr so lustig ist.

Ausrüstung
Schläger, Trikot, Hose, Schlittschuh, Handschuh, Helm, sowie diverse andere Teile, die ein Spieler mit sich herumzutragen pflegt. Einige dieser Ausrüstungsgegenstände werden auf dieser Seite irgendwo noch beschrieben.

Bandencheck
Körperliche Aufforderung eines Spielers, die Beschaffenheit der Bande genau und aus nächster Nähe zu erkunden.

Bande
Hüfthohe, mehr oder winiger schön gestaltete Umgrenzung des Eishockeyfeldes. Sie trennt die glaubt, Eishockey spielen zu können von denen, die meinen, etwas von Eishockey zu verstehen. Sie übt eine magische Anziehungskraft auf Eishockeyspieler aus. Sie traktieren die Bande auf jede nur denkbare Art und Weise:
- Sie dreschen den Puck dagegen, daß es einem nur so scheppert
- sie schlagen ohne ersichtlichen Grund mit den Stöcken darauf ein
- sie springen mit nach vorne gestreckten Schlittschuhen darauf
Aber am Beliebtesten ist immer noch, mit einem eleganten Sprung die Bande zwischen sich und einem Gegner zu bekommen.

Bier
Eine zum Krakeelen animierende Rauschbrause mit eigenartigem Geschmack. Dabei handelt es sich um das Standard-Getränk der Fans, damit diese in die richtige Stimmung kommen. Manchmal hat man aber auch das Gefühl, daß der Schiedsrichter ein paar Becher zuviel davon erwischt hat.

Blindenhund
Er ist der treue Weggefährte des Zebras, welchem allerdings der Zutritt auf das Eis verweigert wird, obwohl er oft notwendig ist.

Checken
Eine Testmethode, bei der ein Spieler versucht, die Standfestigkeit seines Gegners festzustellen.

Drittel
Eine Runde der Spielzeit.

1. Drittel
Erste Runde der Spielzeit. Sie dient als Aufwärmphase für die Spieler. Sie sollen während dieser Zeit ihre Kräfte schonen. Da noch zwei weitere Drittel folgen, heißt es: Die ganze Sache langsam angehen lassen.

2. Drittel
Mittlere Runde der Spielzeit. Die Spieler spüren immer noch die Anstrengungen vom 1. Drittel in allen Knochen. Also heißt es jetzt: Kräfte schonen, es folgt ja noch ein Drittel. Deshalb: Die ganze Sache langsam angehen lassen.

3. Drittel
Letzte Runde der Spielzeit. Die Spieler spüren immer noch die Anstrengungen vom 1. und 2. Drittel in allen Knochen. Also heißt es jetzt: Kräfte schonen. Hierfür sollten die Zuschauer nun wirklich etwas Verständnis aufbringen. Also, die ganze Sache jetzt langsam auslaufen lassen und auf die baldige Schlußsirene hoffen.

Drittelpause
Mit Drittelpause bezeichnet man sowohl die Zeit zwischen dem 1. und dem 2. Drittel als auch die Zeit zwischen dem 2. und 3. Drittel.

EC
Abkürzung für: Echte Chaoten.

EHC
Abkürzung für: Ein Haufen Chaoten.

Eierbecher
Beim Eierbecher handelt es sich um den vielleicht wichtigsten Ausrüstungsgegenstand. Was sicher jeder eishockey-spielende Mann bestätigen kann.

Eis
Eis ist eigentlich nichts anderes als gefrorenes Wasser. Vorsicht!!! Hohe Rutschgefahr!!! Einige Spieler haben dadurch schon häufig das Gleichgewicht verloren und sind auf ihre Schnauze gefallen. Manche fordern deshalb den Einsatz eines Streufahrzeuges. Dadurch würden nämlich die schmerzhaften blauen Flecken vermieden werden. Eis ist eine (wenn nicht sogar die) der Grundlagen für Eishockey. Einige Experten behaupten, daß Eishockey ohne Eis gar nicht denkbar wäre. Angenommen, Eishockey würde auf losem Sand gespielt, dann würde man ja den Puck gar nicht wiederfinden.

Eishockey
Jede Sportart braucht einen Namen. So auch diese hier. Man hätte es natürlich auch irgendwie anders, z.B. "Auf-Schlittschuhen-mit-Schlägern-
einer-kleinen-schwarzen-Scheibe-hinterherlaufen", nennen können, aber sei doch mal ehrlich, das klingt irgendwie ziemlich bescheuert.

Eisschrank
Also ein Eisschrank ist beim Eishockey nun wirklich nicht notwendig. Es gibt ja bereits eine Kühlbox.

Ellbogen
Ellbogen entsteht durch Abknicken der oberen Glieder einses Menschen. Die Nützlichkeit desselben war zwar schon lange vorher bekannt, aber erst die Erfindung des Eishockeys verhalf ihm zu seiner wahren Bestimmung.

Fair-Play
Wass'n des???

Fan
Anhänger eines lustigen Haufens, der mit seinem Gegröle versucht, den Gegner zu verunsichern und die eigenen Leute zu motivieren. Meistens entwickeln er sich aber doch nur zum Zuschauern.

Fanclub
Vereinigung von mehreren Fans. Sie bilden sich ein, ihre Mannschaft hat Eishockey erfunden. Und die Biegung des Schlägers. Und natürlich auch die Farbe des Eises.

Faustschlag
Aufforderung zu einer Show-Einlage.

Foul
Foul ist das, was nur von Spielern der gegnerischen Mannschaft begangen wird. Foul ist eine unfaire Methode (pfui, pfui, pfui). Sollte der Schiedsrichter einmal ein angebliches Foul gegen die eigene Mannschaft ahnden, dann handelte es sich um eine optische Täuschung und ist in Wirklichkeit ein besonders raffiniertes Foul des Gegners.

Gegner
Der Haufen lustiger Leute, der es sich auf der anderen Seite bequem gemacht hat. Es gilt, ihm das Leben so unbequem wie möglich zu gestalten.

Geld
In dieser Welt dreht sich nun mal alles ums liebe Geld. Da bildet auch das Eishockey keine Ausnahme.

Gesang
Das Gegröle der Fans. Man beachte in diesem Zusammenhang die grauenhaften Einzelleistungen der einzelnen Fans, was schon fast einer Körperverletzung gleichkommt. Gemeinsam entwickelt sich aber der Angriff auf das menschliche Gehör zu einem "irgendwie richtig".

grausam
Manche behaupten, das wäre der zweite Namen für Eishockey. Andere wiederum sagen, daß dies nicht stimme, grausam wäre der erste Name.

Handschuh
Da das Spiel auf dem Eis ausgetragen wird, tragen die Leute dort Handschuhe, damit sie nicht an den Fingern frieren. Außerdem hat sich aus dem Mittelalter der Brauch eingeschlichen, seinen Gegenspieler zum Kampf aufzuforden, indem man ihm den Fehdehandschuh hinwirft. Und ohne Handschuh geht das nun mal schlecht.

Hampelmann
Damit ist eigentlich die Unterwäsche eines Spielers gemeint. Häufig aber trifft diese Bezeichnung eher auch auf den einzelnen Spieler und seinem Können auf dem Eis zu.

Helm
Damit sich die einzelnen Leute ihre Birne nicht anhauen, tragen sie, wie auf 'ner Baustelle, einen Helm. Als Helm kann man natürlich auch die diversen Kochtöpfe aus dem heimischen Küchenschrank verwenden.

Hoher Stock
Erregungszustand, der absolute Kampfbereitschaft signalisiert, und von den Zebras nicht geduldet wird.

Hose
Die Hose ist ein Kälteschutz. Zudem kann man an der Hose des Gegners ziehen, um ihn zu Fall zu bringen.

Kleidung
vgl. auch Ausrüstung
So ein Eishockey-Spieler muß sich vor dem Spiel eine Ganze Menge ungemütlicher Klamotten überziehen. Da es in den Zweikämpfen ziemlich hart zur Sache geht, muß er sehr gut gepolstert sein. Das wichtigste Kleidungsstück sind die Schlittschuhe.

Kühlbox
Im Eishockey geht es heiß her. Manche Spieler laufen da so heiß, daß der Schiedsrichter für Abkühlung sorgen muß und ihn für ein paar Minuten in einen speziellen Bereich schickt.

Liga
Zusammenschluß mehrerer Haufen lustiger Leute. Jeder Haufen versucht dabei, den anderen Haufen aus diesem Zusammenschluß nach unten zu drängen, hofft dabei aber, selber einem höheren Zusammenschluß beitreten zu können.

Linien
Der Zweck von Linien und deren Entlanglaufen ist eigenlich relativ einfach und kann einem jeder Polizist erklären. Warum aber die Linien unterschiedliche Farben haben, weiß keiner so richtig.

Linienrichter
Begriff für "Schiedsrichter-Azubi". Also für den Schiedsrichter der Arsch zum bierholen. Jetzt wissen wir auch, woher der Eindruck vom besoffenen Schiedsrichter kommt. Im 1. Lehrjahr wird erst Mal an den Seitenlinien das Geradeauslaufen geübt. Im 2. Lehrjahr kann man dem Azubi dann langsam das Kurvenlaufen zumuten.

Mannschaft
Ein Haufen lustiger Leute, die das gleiche Ziel verfolgen, bestehend aus maximal 20 Feldspielern und 2 Torhütern, von denen sich wiederum maximal 5 Feldspieler und 1 Torhüter auf dem Eis befinden dürfen. Der Haufen ist mit ihrer Ausrüstung bewaffnet.

Match
Zwei Haufen lustiger Leute, die aufeinander losgelassen werden. Beide Haufen versuchen, das Ziel der anderen zu vereiteln und ihr eigenes durchzusetzen. Dafür steht ihnen die gesamte Spielzeit zur Verfügung.

Nachwuchs
Das vorhandene Potential eines Vereins an jüngeren Eishockey-Spielern.

Naturkunde
Eishockey hat eine ganze Menge mit Naturkunde gemeinsam. So lernt man schmerzhaft, was es mit der Erdanziehungs-, der Flieh-, Reibungs- und der Bremskraft auf sich hat. Und auch, daß es auf dem Eis kalt sein muß, weil das Eis sonst kein Eis mehr wäre.

Neutrale Zone
Das ist der mittlere Teil von der Spielfläche. Sie befindet sich exakt zwischen der Angriffszone und der Verteidigungszone und dient eigentlich als Puffer. Was genau dort abläuft, habe ich bis heute noch nicht so recht rausbekommen. Versucht die Abwehr sich dort nun als Angriff und der Angriff als Verteidigung? Oder macht dort wieder mal jeder das was er will und nicht das was er soll?

Niederlage
Die Konsequenz aus dem, was die eine getan und die anderen nicht getan haben. Nach einer Niederlage geht es an die Ursachenforschung. Zu den Hauptursachen zählen:
- total unfähige Schiedsrichter (die Typen sind alle bestochen worden)
- unglaubliches Pech (da hat uns einer was ins Wasser gemixt)
- Hexerei (der Gegner ist doch mit dem Teufel im Bunde)
- wir sind viel zu anständig (Hast du die unfaire und brutale Spielweise gesehen? Sowas gehört verboten!)

Notbremse
Etwas, das man auch im Zug einsetzen kann, um aus voller Fahrt zum sofortigen Stillstand zu kommen. Wie im Zug ist auch im Eishockey der Mißbrauch strafbar.

Ohrschützer
Standardausrüstung der Fans, damit das Trommelfell nicht platzt.

Q
Also eine Q hat beim Eishockey nun wirklich nichts verloren.

Penalty
Ein Spieler hat das große Glück, ungehindert auf den gegnerischen Torhüter zufahren zu dürfen, um den Puck ins Tor befördern zu können. Also quasi ein Elfmeter. Ist aber kein Elfmeter - wir sind ja nicht beim Fußball.

Pfeife
Befindet sich im Besitz des Zebras. Er pfeift damit das Spiel an. Er pfeift damit das Spiel ab. Und das wars dann schon.
O.K. - manchmal unterbricht er auch damit das Spiel.

Pfeife
Das ist/sind der/die Spieler, die Schuld an einer Niederlage sind. Sie werden ausgepfiffen.
Nee - nicht vom Schiedsrichter - von den Zuschauern.

Pförtner
Synonym für Tormann, Torhüter. Kannste ja bei jeder größeren Firma erfragen, wenn du's mir nicht glaubst.

Puck
Eine 2,54 cm dicke Hartgummi-Scheibe mit einem Gewicht von 156-170 Gramm und einen Durchmesser von 7,62 cm. Er gleicht einem überdimensionalen Badewannenstöpsel. Jeder Spieler versucht, den Stöpsel die Scheibe schnellstmöglich wieder loszuwerden, da der Besitz derselben prügelnde Gegner nur so anlockt. Der Puck ist der "Ball" im Eishockey. Sollte kein solcher vorhanden sein, kann man auch Opa's Gebiß, der kleinen Schwester ihr Hamster oder von mir aus auch gefrorene Roßbollen verwendet werden. Zur Not geht aber auch Mutti's gutes Porzellan.. Und wenn man gar nichts weiteres zur Hand hat, dann kann man ja immer noch die Aschenbecher aus den diversen Szene-Kneipen verwenden. Man hat ja sicherlich genug davon als Andenken daheim.

Punktekonto
Eine Maßeinheit im Eishockey. Das Punktekonto spiegelt die Leistung einer Mannschaft wieder, bestimmt den Tabellenplatz und hat Auswirkungen auf den Zuschauerschnitt.

Schlachtenbummler
Parteiischer Kriegsberichterstatter mit Hang zur Nachlässigkeit. Schlachtebummler kommen aus dem Kreise der Fans / Fanclubs.

Schläger
Waffe, mit der auf Puck oder Gegner losgegangen wird. Sie ist 1,52 Meter lang und hat unten eine 32 cm lange und 5 - 7,5 cm breite Schaufel. Sollte kein Schläger vorhanden sein, kann man auch eine Krücke vom letzten Ski-Urlaub verwenden.

Schlittschuh
Damit man so richtig Puck und Gegner hinterherjagen kann, trägt jeder spezielle Schuhe, an denen kleine Metallschinen befestigt sind. Aber Achtung! Die Kanten dieser Schienen sind messerscharf!

Schiedsrichter
Ein sonderbarer Typ, der immer ein gestreiftes Trikot trägt und vermutlich aus dem Zoo entlaufen ist. Er ist kleinlich und nachtragend und steckt seine neugierige Nase in alles, was auf dem Eis passiert. Er sorgt dafür, daß sich die beiden Haufen nicht allzusehr in die Haare kriegen. Wenn's ihm mal zu bunt wird, verteilt er Strafen. Auch entscheidet er, ob ein Haufen ein Tor erzielt hat oder nicht. Er ist (angeblich) unparteiisch. Manchmal hat man aber auch das Gefühl, daß er entweder a.) blind (mindestens auf einem Auge!), b.) taub (durch all die Pfeifkonzerte nach seinen Entscheidungen), c.) besoffen oder d.) alles zusammen ist.

Show-Einlage
Dient zur Unterhaltung der Fans. Sie wird gelegentlich während eines laufenden Drittels von beiden Mannschaften dargeboten und im Anschluß mit dem Besuch der Kühlbox belohnt.

Spieler
Bezeichnung für die Personen eines lustigen Haufens, die so tun, als ob sie am Spiel beteiligt wären. Besondere Merkmale: Spieler sind trinkfest, keine eigenen Zähne und das Gesicht voller Narben.

Spielfläche
Dort lümmeln die Spieler mehr oder weniger während der Spielzeit umher. Sie besteht aus einer gefrorenen Flüssigkeit, Blut Eis genannt und ist in drei Zonen (Angriffszone, Neutrale Zone, Verteidigungszone) unterteilt. Auf der Spielfläche stehen eigenartige Käfige, die man Tore nennt.

Spielregeln
Ja, du hast richtig gelesen. Auch im Eishockey gibt es Spielregeln. Die sind aber relativ simpel. Jeder Spieler darf beide blauen Linien überschreiten. Jedoch nur, wenn er den Puck hat. Hat er ihn nicht, darf er nur über die erste blaue Linie und muß auf den Mann mit dem Puck warten, der jedoch die blaue Linie nicht überschreiten darf, wenn ein Teamkollege die zweite Linie überschritten hat. In diesem Fall muß der Teamkollege zurück. Aber nur, wenn er nicht den Puck hat. Hat er ihn, so muß der andere Spieler zurück. War doch gar nicht so schwer. Also weiter mit den roten Linien. Jeder Spieler darf ...

Spielzeit
Im Eishockey wird die reine Spielzeit gemessen. Das heißt, wird nicht gespielt läuft auch keine Uhr, welche die Spielzeit mißt. Das wiederum heißt, daß, wenn die Uhr läuft, gespielt wird. Es sei denn, das Spiel ist unterbrochen. In diesem Fall jedoch läuft keine Uhr.
Ein Spiel dauert effektiv eine Stunde. Diese Stunde ist in 3 Runden zu je 20 Minuten unterteilt (macht also insgesamt 60 Minuten). Zwischen den Runden kann sich dann jeder Haufen 15 Minuten lang erholen. Sollten 60 Minuten für ein Spiel nicht zum Sieg reichen, kann auch noch ein paar Minuten länger gespielt werden.

Strafen
Wenn der Schiedsrichter die Übersicht verliert, sorgt er für etwas mehr Platz auf dem Eis, indem er eine Strafe ausspricht und einen oder mehrere Spieler in die Kühlbox verfrachtet.

Streufahrzeug
Steufahrzeuge haben bei einem Eishockey-Spiel nichts verloren. Denn sonst würden die Spieler auf die Schnauze fliegen. Dafür gibt es aber so was ähnliches Gefährt, das nur das Gegenteil eines Streufahrzeugs bewirkt. Es fährt zwischen den einzelnen Runden auf dem Eis herum. Trotzdem fliegen aber die Spieler auf die Schnauze.

Sturm
siehe Angriff Das Angriff-Zeug da steht glaub ich irgendwo da weiter oben

1. Sturm
Verläßt sich darauf, daß der 2. Sturm die Tore schießt. Wenn man sich also auf den 1. Sturm verläßt, ist man verlassen.

2. Sturm
Verläßt sich darauf, daß der 3. Sturm die Tore schießt. Wenn man sich also auf den 2. Sturm verläßt, ist man verlassen.

3. Sturm
Verläßt sehr bald wieder das Eis, weil er sich auf den 1. und 2. Sturm verläßt. Wenn man sich also auf den 3. Sturm verläßt, ist man verlassen.

Tor
Treffer beim Eishockey. Wenn der Puck ins Tor fliegt, redet man von einem Tor. ob Tor oder nicht Tor, darüber entscheidet der Schiedsrichter.

Tor
Ein rotes Metallgestell auf dem Eis, vor dem sich ein Torhüter befindet. Hierhinein sollte der Puck befördert werden, was allerdings reine Glückssache ist. Fehlt ein solches Gestell, kann man auch einfach aus ein paar Zuschauern ein Tor bilden.

Torhüter
Die arme Sau vor dem Tor, der Tore verhindern soll. Er ist immer schuld, wenn die eigenen Feiglinge gegen die gegnerischen Halbstarken unterliegen.

Trainer
Der Ober-Guru eines lustigen Haufens. Er befiehlt seiner Mannschaft, die Leute, die es sich auf der anderen Seite bequem gemacht haben, durch Einsatz aller legalen und illegalen Mitteln zu beseitigen.

Trikot
Damit man erkennen kann, wer zu welchem Haufen gehört, hat jeder Haufen sein eigenes Trikot, das sich vom Trikot des anderen Haufens unterscheidet. Auch kann man sich am Trikot des Gegners gut festhalten.

Unterzahl
Ein Eishockey-Team hat weniger Spieler auf dem Eis als der Gegner. Diese Situation kommt deshalb zustande, weil sich der eine oder andere Spieler wieder mal in der Kühlbox aufhält.

Verein
Das Teil, unter deren Namen so ein lustiger Haufen mit seiner Mannschaft auftritt. Daneben gibt es in so 'nem Verein auch noch Nachwuchs.

Verlängerung
Es hat noch keiner gewonnen. Also haben beide Mannschaften ihre Hausaufgabe nicht gemacht. Und was geschieht, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht? Man muß Nachsitzen.

Verteidigung
siehe Abwehr Das Abwehr-Zeug da steht glaub ich irgendwo da weiter oben

Verteidigungszone
In der Theorie sieht es so aus, daß die Verteidigung in diesem Spielfeldbereich versuchen sollte, Tore zu verhindern. Wie gesagt, in der Theorie.

Wechsel
Der Wechsel ist eine Urkunde. Es handelt sich um ein Versprechen, zu einem bestimmten Zeitpunkt Geld zurückzubezahlen. Gelegentlich platzt auch ein Wechsel, wenn dieser präsentiert wird.
Sorry, da bin ich irgendwie in Wirtschaftslehre geraten.

Wechsel
Eine vom Trainer veranlasste neue Manschaftsstruktur, die spätestens dann platzt, wenn die Zahl der vom Gegner präsentierten Tore wenig gutes verspricht.

Zahnarzt
Dank einem Eishockeyspiels ist die Zukunft der Zahnärzte, trotz der gravierenden Einschnitte der Seehofer-Reform, weiterhin gesichert.

Zebra
Ein Zebra hat normalerweise beim Eishockey nichts verloren und gehören in den Zoo. Komischerweise aber bilden sich diese Tiere ein, Schiedsrichter spielen zu müssen.

Zoo
Immer mehr Mannschaften verwechseln Eishockey mit einem Tierpark und legen sich ein Pseudonym in Form eines Tieres zu, mit welchem sie sich identifizieren. Leider aber ist festzustellen, daß man sich meistens nur die Alten und Schwachen dieser Spezies als Vorbild ausgesucht hat.

Zuschauer
Neben den Fans bringt jeder Haufen auch noch ein paar Zuschauer mit. Diese Gruppe hat die wichtige Aufgabe, das Spiel weitgehend ohne jegliche Reaktion zu verfolgen. Da sie sehr empfindliche Stimmbänder haben, können sie ihren lustigen Haufen leider nicht lauthals unterstützen.

Zuschauerschnitt
Überlebenswichtige Maßeinheit im Eishockey. Weit wichtiger als das Punktekonto. Der Zuschauerschnitt hat direkte Auswirkungen auf das Vereinskonto.

Zweikampf
Eine Show-Einlage auf dem Eis.

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